Adnexektomie, laparoskopisch, roboter-assistierte Laparoskopie (DaVinci)
Adnexektomie
Genaues Darstellen der betroffenen Adnexe. In nicht seltenen Fälle erfolgt zuvor eine Adhäsiolyse zwischen Sigma und linker Adnexe, um das Ligamentum infundibulo pelvicum besser darzustellen und den Ureter transperitoneal zu identifizieren. Die Ureter sollten sicher erkannt werden, sollte dieses nicht gelingen, kann das Retroperitoneum eröffnet werden. Ebenfalls ist in einigen Fällen eine Salpingoovariolyse notwendig, um die notwendige Anatomie für die nächsten operativen Schritte darzustellen.
Nach Identifizierung des Ligamentum infundibulo pelvicums (anders: Ligamentum suspensorium ovarii), erfolgt hier die bipolare Koagulation und Durchtrennung. Hier verlaufen die Arteria ovarica, die Vena ovarica, der Plexus ovaricus und Lymphgefäße. Schrittweises Absetzen der Adnexe von der Beckenwand. Im Bereich des Uterus erfolgt die bipolare Koagulation der Tube und des Ligamentum ovarii propriums und Durchtrennung. Hier verläuft der Ramus ovaricus der Arteria uterina.
Bemerkung: Bei unklarer Dignität, sollte zuvor eine Spülzytologie erfolgen.
In diesem Videomaterial sind bereits deutlich erkennbare Präparationsstellen zu sehen. Es wird eine Adnexektomie mit gleichzeitiger Hysterektomie durchgeführt.